Nachhaltigkeit, eine Reise, die nicht endet – Wie WYST jetzt und künftig umweltbewusst handeln will

“Einfach so” funktioniert heutzutage nicht mehr, denn mit dem Eintritt in die Modeindustrie muss sich jedes neue Label seiner neu gewonnenen Verantwortung gegenüber unserer Umwelt bewusst sein. Deswegen möchten wir euch hier zeigen, welche Nachhaltigkeitsziele wir bei WYST schon konkret umsetzen wollen und können. 

Der Mode-Wahnsinn hat unsere Umwelt lange enorm belastet und tut es auch noch weiterhin, eine unbequeme Wahrheit, die sich nicht mehr vertuschen lässt. Von vielen Global Players hätten wir uns in der Vergangenheit folglich mehr Ehrlichkeit und das Eingestehen von Fehlern, eben einen offenen Diskurs gewünscht. Den will Gründerin Jennifer Weist mit WYST gleich von Anfang an starten und deswegen werden jetzt auch ganz transparent alle Karten auf den Tisch gelegt.

Wir lieben und schätzen unsere Umwelt sehr und sind uns der Verantwortung bewusst, dass wir uns nicht nur mit Klimaschutz auseinandersetzen sollten, sondern dass wir als Label auch aktiv daran teilhaben müssen. Warum man sich dem nicht mehr entziehen kann, haben wir ja im ersten Teil des Artikels aufgegriffen, wo ihr vieles über Mode als Umweltsünder noch einmal nachlesen könnt. Aber wie gehen wir das Thema Nachhaltigkeit bei WYST an? Wir als Team haben lange und intensiv darüber diskutiert, sehr viel Recherchearbeit geleistet und uns eine Menge Input von anderen Firmen und Expert*innen geholt, um uns darüber klar zu werden, wie nachhaltig wir überhaupt sein können und wo wir vielleicht aus verschiedenen Gründen Abstriche machen müssen. Aber fangen wir von vorne an.

Gleich zu Beginn möchten wir euch einen sehr wichtigen Partner von uns vorstellen, der die Produktion unserer Kleidung überhaupt erst möglich macht, nämlich Global Tactics. Hierbei handelt es sich um eine Textilmanufaktur für faire und nachhaltige Bekleidung, die für die Produktion der WYST-Pieces und damit verbunden auch für die Materialien verantwortlich ist. Das Team arbeitet hinter den Kulissen hart daran, unsere und eure Ansprüche rund um Nachhaltigkeit zu erfüllen. Vorab ist es aber wichtig zu wissen, dass nachhaltige Stoffe und fair produzierte Kleidung immer noch eine Nische in der Modewelt darstellen. In den Lagerhallen der großen Produktionsstätten liegen nachhaltige Stoffe noch nicht einfach so für die Verarbeitung bereit, ähnlich ist es bei recycelten Stoffen. Ausschließlich Biobaumwolle stellt kein großes Problem mehr dar, weil schon viele Labels ihre Kleidung daraus fertigen lassen und die Nachfrage dementsprechend hoch ist. Auch wir wollen mit zertifizierter Biobaumwolle arbeiten, wann immer es uns möglich ist, trotzdem kann es bei kleineren Items wie etwa Basecaps oder Tops passieren, dass wir auf gängige Baumwolle zurückgreifen müssen, weil die Stückzahlen, die wir produzieren lassen wollen, dafür zu klein sind.

Wer von euch an unseren bisherigen Votings teilgenommen hat, wird bei einigen Items bisher auch auf synthetische Stoffe gestoßen sein. Auch das war ein Entschluss, der nicht von heute auf morgen getroffen wurde, aber letztendlich nötig war, weil wir andernfalls unseren Vorstellungen von den Designs nicht gerecht werden – und das wollen wir euch gerne näher erläutern. Es ist einfach gesagt, dass Ästhetik, Tragekomfort und Bequemlichkeit eine bedeutende Rolle bei WYST spielen, aber diese Punkte haben bei uns wirklich höchste Priorität, mit dem Ziel, dass ihr von eurem Lieblingsstück lange etwas habt, weil es wertgeschätzt, gut behandelt und gerne getragen wird. Wir wollen, dass euer Tag ohne bügeln beginnt, dass ihr euch morgens direkt aufs Rad schwingen könnt, ohne dass die Hose anschließend im Büro so zerknittert aussieht, als wäre man gerade aus dem Bett gefallen. Wir wollen auch, dass ihr beim Mittagessen nach Lust und Laune zulangen könnt und euch danach trotz natürlichem Food-Baby-Bauch nicht eingeengt fühlt, weil das Bündchen zwickt. Und generell soll die Hose beim Sitzen angenehm sein, ohne dass extra ein Knopf aufgemacht werden muss. Unsere Kleidung soll sich euch anpassen und nicht umgekehrt. Uns liegt es am Herzen, dass sie euch den Alltag leichter und nicht schwerer macht, dass ihr euch keine großen Gedanken darüber machen müsst, wie die Klamotten aussehen, weil sowieso alles gut sitzt. Und das funktioniert zum Beispiel mit Materialien, die nicht knittern und keine Falten werfen, sowie elastischen Bündchen bei Hosen, weswegen wir um Synthetikfasern leider nicht ganz herumkommen. 

Für einen geringeren Ressourcenverbrauch wollen wir bei den synthetischen Stoffen allerdings auf bereits bestehendes Material mit GRS-Siegel zurückgreifen, dessen Ziel es ist, den Anteil an recycelten Materialien in einem Produkt zu erhöhen. Wer weiß, vielleicht werdet ihr dann auch das eine oder andere Teil aus alten PET-Flaschen und Lebensmittelverpackungen tragen. Diese Produkte werden nämlich bei unserer Manufaktur überwiegend für die Herstellung von recyceltem Polyester verwendet, indem sie erst eingeschmelzt und dann gereinigt werden, bevor aus ihnen neuer Garn entstehen kann. Auch LENZING™ ECOVERO™ Fasern dürfen an dieser Stelle nicht vergessen werden, die euch wohl eher unter dem Begriff Viskose bekannt sein dürften. Wir werden konkret die verwenden, die aus zertifizierten und erneuerbaren Holzquellen hergestellt wurden sowie biologisch abbaubar sind. Allein weil bei der Produktion hohe Umweltstandards des EU Ecolabels eingehalten werden, entfallen bis zu 50 Prozent der Emissionen und Wasserbelastung im Vergleich zu herkömmlicher Viskose. 

An dieser Stelle wollen wir auch auf ein anderes Material eingehen, auf das ihr bei WYST immer wieder stoßen werdet, nämlich Wolle. Die wird eben dann zum Einsatz kommen, wenn es um Strick geht, ein großer Bestandteil bei uns, den wir in jeder Kollektion dabei haben werden. Wolle hat nämlich einige angenehme Eigenschaften, auf die wir nicht verzichten möchten: Im Gegensatz zu Baumwolle handelt es sich hierbei um eine sogenannte Hohlfaser, die sowohl Wärme als auch Kälte speichert, weswegen ihr eure Knitwear nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer anziehen könnt. Und wie gesagt, ist es uns ja ein großes Anliegen, dass ihr lange etwas von eurer Mode habt – und Wollfaser kann uns bei diesem Ziel definitiv unterstützen. Sie ist nämlich sehr langlebig und gut zu pflegen, sodass ihr mit einem hochwertigen Strick-Piece aus guter Wolle nicht nur Jahre, sondern auch Jahrzehnte durchs Leben gehen könnt. Außerdem ist dieser Stoff besonders fein, elastisch und knitterresistent, was uns natürlich im Alltag zugutekommt. Bei der von uns verwendeten Wolle handelt es sich ausschließlich um Biowolle, die das strenge “Global Organic Textile Standard” Siegel (GOTS) trägt. Dieses garantiert uns und euch chlorfreie Wolle von Schafen, die artgerecht gehalten und schonend geschoren werden. Das heißt, dass uns mit Wolle im Repertoire zwar keine rein Peta-zertifizierte Produktion möglich ist, aber wir können uns trotzdem sicher sein, dass dafür keine Tiere leiden. Außer der Biowolle sind alle Kleidungsstücke bei uns hundert Prozent vegan und werden ohne tierische Inhaltsstoffe und Tierversuche gefertigt. Trotzdem bleibt es natürlich abzuwarten, ob hinsichtlich der Materialien letztendlich wirklich alles so läuft, wie wir es uns erhoffen, weil wir mit den Begebenheiten der Modeindustrie gehen müssen. Wir geben euch aber hiermit unser Wort, dass wir alles daran setzen werden, unsere Nachhaltigkeitsziele auch zu erreichen. 

Es sind aber nicht nur die Stoffe selbst, die in Hinblick auf die Nachhaltigkeit berücksichtigt werden sollten, sondern auch die Produktionsstätten bzw. -orte. Wir lassen unsere Pieces in Serbien und Portugal produzieren, was bedeutet, dass ihre Reise zu uns kürzer ist, als man es vielleicht von unzähligen Fast-Fashion-Ketten kennt. Ein wichtiger Aspekt, der nicht einfach untergehen darf, denn eigentlich gehört ja China mit Abstand zu den weltweit wichtigsten Exportländern für Bekleidung – laut einer Erhebung der Welthandelsorganisation hatte China im Jahr 2018 sogar ein Exportvolumen im Wert von satten 157,8 Milliarden Dollar (umgerechnet 133 Milliarden Euro). Man kann sich also gar nicht vorstellen, wie viele Strecken zurückgelegt werden mussten, um die Kleidung in die Lagerhallen der einzelnen Labels zu transportieren. Und man will sich erst recht nicht vorstellen, was das eigentlich für einen CO2-Ausstoß bedeuten mag. Daran wollen wir nicht teilhaben und setzen deswegen auf eine Produktion im näheren Umkreis. 


Aber damit hört das Umweltbewusstsein ja nicht auf, weswegen die Ware aus Serbien zum Beispiel mit eigenen Lieferfahrzeugen transportiert wird, die wiederum durch CNG-Motoren, also Erdgasmotoren angetrieben werden – die schadstoffarme Alternative zum Benziner, welche den niedrigsten CO2-Ausstoß aller mit fossilen Brennstoffen betriebenen Fahrzeuge aufweist. Wenn wir schon mal bei den Lieferungen sind, sollten wir natürlich auch über die Verpackungen sprechen, die aus Plastik für uns einfach nicht mehr tragbar sind. Wir haben uns deshalb dafür entschieden, dass sich unsere Kleidung unverpackt von den Produktionsstätten auf den Weg zu uns machen soll. In unserem Lager angekommen, werden alle Items einer Bestellung in biologisch abbaubare, leichte Packseide aus Papier gewickelt, worauf zuvor unser Logo auf Wasserbasis gedruckt wurde. Die Druckfarbe ist demnach frei von Lösungsmitteln und ungiftig. Umweltfreundlich, aber gut geschützt kommt die Ware dann in einen Pappkarton und macht sich auf den sicheren Weg zu euch. Auch wenn sich diese Art der Verpackung vielleicht erst mal sehr unspektakulär anhört, versprechen wir euch gerade deswegen – und einiger anderer kleinen Überraschungen – ein tolleres Auspackerlebnis als das Aufreißen einer Plastiktüte.

Wir bei WYST wollten allerdings noch einen Schritt weiter gehen und haben uns deshalb gefragt, was wir unabhängig von Stoffen, Produktionsstätten und Verpackungen noch für unsere Umwelt tun können. Ein häufiges Problem ist die Überproduktion von Items, einerseits weil man sich als Firma natürlich erhofft, dass seine Kleidung regen Anklang findet, andererseits weil das Produzieren von weniger als 200 Teilen pro Kleidungsstück oft nicht möglich ist, wenn man eigene Stoffe produzieren lassen möchte, die dann auch noch Bio-Qualität haben sollen. Das Letzte, was wir wollen, ist aber, dass Teile unserer Kollektionen der Müll von morgen sind, wir Restbestände einer Saison am Ende vielleicht sogar entsorgen müssen. Wir wussten von Anfang an, dass wir einen Weg finden müssen, Ressourcen zu sparen, keinen Überschuss zu schaffen und nur so viel zu produzieren, wie wirklich benötigt wird. An diesem Punkt sind wir leider ein weiteres Mal an unsere Grenzen, besser gesagt, an die Grenzen der Modeindustrie gestoßen. 

Wenn wir eigene Stoffe, die extra für uns gewebt oder eingefärbt werden, produzieren lassen, ist das in der Regel nicht in unter sechs Wochen möglich. Und dann haben wir ja erst die Stoffe, aber noch nicht die fertigen Kleidungsstücke, deren Produktion noch mal weitere vier bis sechs Wochen dauert. Nach diesem Prinzip würden wir letztendlich auf eine Lieferzeit kommen, die zwei bis drei Monate beträgt, was sich ja heutzutage, wenn wir mal ehrlich sind, niemand vorstellen kann. Oder wisst ihr schon, was ihr in einem viertel Jahr tragen wollt und welche Schnitte und Farben ihr dann schön findet? Und würdet ihr auch etwas so lange im Voraus verbindlich vorbestellen, wovon ihr nur eine Skizze gesehen habt? So sehr wir uns wünschen, dass sich das Konsumverhalten aus Liebe zu unserer Umwelt irgendwann dahin entwickelt, dass eine solche Wartezeit in Kauf genommen wird, glauben wir, dass wir als Verbraucher*innen zu diesem Zeitpunkt noch nicht so weit sind. Aber auch wenn dieser Punkt noch nicht so umsetzbar ist, wie wir uns das wünschen, können wir trotzdem schon einiges in Sachen Nachhaltigkeit umsetzen.

Zusammengefasst kann man sagen, dass WYST ein interaktives Slow Fashion Brand ist, das trotz der Schnelllebigkeit, die in der Modeindustrie herrscht, einen Gang zurückschaltet, was konkret bedeutet, dass unsere Produktionen länger dauern, als man es von den gängigen großen Einzelhandelsketten kennt. Aber hinter der Kleidung stehen ja auch echte Menschen, die Zeit und Aufwand darin investieren, Menschen mit Familien, die mit ihrer Arbeit in der Produktionsstätte ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen – und die wollen wir unterstützen. Wir wollen, dass diese Menschen fair bezahlt werden und ihren Job unter sicheren und guten Arbeitsbedingungen ausführen können. Sehr gerne hätten wir euch gleich zum Launch des Labels auch unsere Produktionsstätten vorgestellt, die Pandemie macht uns da aber leider gerade einen Strich durch die Rechnung. Natürlich werden wir uns aber, sobald es wieder möglich ist, vor Ort selbst einen Eindruck von den Fabriken und den Prozessen der Kleidungsherstellung verschaffen. Uns ist es ein großes Anliegen, dass ihr den gesamten Weg eines Kleidungsstücks verstehen und am kompletten Prozess teilhaben könnt. 

Euch als Kund*innen erst einmal besser kennenzulernen – auch das ist ein großer und wichtiger Teil dieses Prozesses, weil wir dann ganz gezielt auf eure Wünsche und Vorstellungen eingehen können. Bevor wir überhaupt etwas produzieren, holen wir deshalb erst einmal eure Meinung dazu ein. Wir machen die Kleidung ja schließlich für euch und deshalb sollt ihr auch aktiv am Output von WYST mitbestimmen können. Dementsprechend habt ihr in den letzten Wochen schon unser Voting-System kennenlernen dürfen. Wir teilen alle wichtigen Informationen rund um Farbe, Stoffe, Details und Preise mit euch, damit ihr keine impulsive, sondern eine bewusste Kaufentscheidung treffen könnt. Manchmal wird es nur darum gehen, überhaupt herauszufinden, welche Kleidungsstücke ihr eigentlich produzieren lassen würdet, manchmal wollen wir euch aber auch kreative Entscheidungen überlassen, damit ihr ein Verständnis dafür bekommt, inwiefern sich diese auch auf den Preis eines Kleidungsstücks auswirken können. Manchmal kann es aufgrund der Votings auch dazu kommen, dass ein Item, was wir designt haben, nicht produziert wird, weil es einfach nicht genug Anklang gefunden hat. Das tut zwar weh, weil auch der Designprozess mit viel Aufwand und Leidenschaft verbunden ist und es schwerfällt, einen Teil von einer Gesamtkomposition gehen zu lassen, aber es bleibt dabei: Wir wollen Rohstoffe eben so gut es geht, nicht unnötig verschwenden. Hat ein Kleidungsstück allerdings euer Interesse geweckt, kann es in die Produktion gehen, wobei nur soviel hergestellt wird, wie von Anfang an kommuniziert wurde. Nachproduktionen wird es nicht geben.

Ich finde, mit diesem Konzept gehen wir mit euch eine Art Freundschaft ein. Man teilt die Liebe zur Mode, lernt sich besser kennen, lässt sich langsam aufeinander ein und lernt, dem anderen zu vertrauen. Ihr verlasst euch als Konsument*innen schließlich darauf, später ein faires und hochwertiges Produkt in den Händen zu halten, wir verlassen uns im Gegenzug auf euer Wort, das ihr uns mit der Abstimmung für ein Kleidungsstück gegeben habt. Wir möchten, dass auch ihr euch als Konsument*innen eurer Verantwortung unserer Umwelt gegenüber bewusst seid und euch gut überlegt, ob ihr ein Teil wirklich wollt und dementsprechend dafür votet, so wie wir uns unserer Verantwortung bei der Herstellung der Kleidung bewusst sind. Wir müssen nicht darüber sprechen, welch enorme Verantwortung die Macher*innen der Modeindustrie haben, denn das ist klar, aber das bedeutet nicht, dass sich Konsument*innen deswegen für immer davor drücken können. Sie, wir alle, hatten schon immer eine Verantwortung, aber so wie die Branche ursprünglich konstruiert wurde, war diese irgendwie nie so wirklich spür- und sichtbar. Das ändert sich, wenn man lernt, was hinter Kleidung steckt, was es wirklich bedeutet, zu produzieren. 

So schön Mode auch sein mag, wenn man sich mit den Auswirkungen intensiv auseinandersetzt, fühlt es sich jedenfalls für mich manchmal so an, als würde man mit einem Schnellzug geradewegs auf eine Mauer zurasen. Ich fühle mich oft schlecht, weil ich nicht genug umsetze oder mich zu wenig damit beschäftige, aber das Gute ist ja, dass man immer die Möglichkeit hat, das Ruder noch mal rumzureißen. Wir können momentan noch nicht die Hand dafür ins Feuer legen, dass alles, was wir uns in Sachen Nachhaltigkeit vorgenommen haben, gleich funktionieren wird, aber wir sind bereit dazu, uns stets weiterzuentwickeln und aus möglichen Fehlern zu lernen. Und natürlich wollen wir dabei auch nicht den Spaß an Fashion verlieren, sondern einfach eine neue Art der Wertschätzung und des Bewusstseins gegenüber Kleidung schaffen, auch wenn wir das Rad in Sachen Nachhaltigkeit nicht neu erfinden und uns gerne noch von den Vorreiter*innen da draußen inspirieren lassen. Aber wenn wir jetzt noch mal ganz kitschig auf den Aspekt der Freundschaft eingehen, dann können wir uns ja gemeinsam weiterentwickeln und dazulernen, womit ich auch endlich zur guten Nachricht komme: Ihr müsst nicht alleine gehen, wir sind nämlich mit euch zusammen auf dem “grünen” Weg.